Robin Gellings

DIE SCHULE für Logopädie Bochum hat mir die qualitativ hochwertige Ausbildung geboten, die ich für einen erfolgreichen Start in das Berufsleben brauchte, so dass ich mich schnell dort einfinden konnte. Das Rund - Um - Paket an Unterrichtsinhalten hat mich so gut vorbereitet, dass ich in jedem Bereich arbeiten kann und mit dem therapeutischen Vorgehen bei der Behandlung der Hauptstörungsbilder vertraut bin.

Momentan therapiere ich Patienten im Alter von 3 bis 90 Jahren mit den unterschiedlichsten Störungsbildern; dabei habe ich immer den Eindruck, mit meinem therapeutischen Vorwissen konstruktiv bei der Behandlung anknüpfen zu können - für mich ein Zeichen, dass ich gut vorbereitet bin.

Während der gesamten Ausbildung habe ich mich gut aufgehoben und wohl gefühlt, da stets für jede aufkommende Frage ein „offenes Ohr“ zu finden war und eine allgemein entspannte, angenehme Ausbildungsatmosphäre herrschte. Differenzen wurden meines Erachtens schnell thematisiert und geklärt, auch ein Aspekt, an dem ich mich persönlich weiterentwickeln konnte.

Besonders gut hat mir die Verknüpfung von praktischem und theoretischem Lernen gefallen. Dadurch, dass an zwei Wochentagen eigenständige Therapien unter Supervision durchgeführt wurden und an den anderen Tagen der Unterricht stattfand, wirkte eine Ausbildungswoche abwechslungsreich und theoriebezogen.

Kurzum: Vielen Dank an DIE SCHULE für die gute Ausbildung, die ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann!

 

Tanja Erdlenbruch

Tanja Erdlenbruch, Absolventin DIE SCHULE Bochum„Die Ausbildung an der Schule für Logopädie in Bochum zu machen bedeutet, danach mit umfangreichem theoretischem Grundwissen und praktischer Erfahrung für den Logopädenalltag gerüstet zu sein.

Ich kann die Ausbildung an der Schule für Logopädie empfehlen, da eine in den Methoden abwechslungsreiche Wissensvermittlung sowie eine gute praktische Anleitung in Kleingruppen von den Dozenten in einer angenehmen Atmosphäre geboten werden.“


Dorothee Kalis und Corinna Zeumer

Die angehenden Logopädinnen Dorothee Kalis und Corinna Zeumer aus Bochum (DIE SCHULE) berichten über ihre Erfahrungen während des Praktikums.

"Gute Mischung aus Theorie und Praxis"

Die angehenden Logopädinnen Dorothee Kalis und Corinna Zeumer aus Bochum (DIE SCHULE) berichten über ihre Erfahrungen während des Praktikums. Hier ist das Interview:

Logopäden behandeln in der Regel Menschen mit Kommunikationsstörungen. Im mehrwöchigen neurologischen Praktikum in einer Akutklinik haben Sie auch die Behandlung von Patienten mit Schluckstörungen erlebt. Was hat Sie besonders beeindruckt?

Kalis: Besonders beeindruckt hat mich, dass nicht nur die „normalen“ Kommunikationsstörungen wie Aphasie einen Menschen derart einschränken können, sondern auch eine Schluckstörungen (Dysphagie) enorme Beeinträchtigungen mit sich bringen. Es hat mich im ersten Moment ziemlich betroffen mitzuerleben, wie Patienten noch nicht einmal einen Schluck trinken oder einen einzigen Bissen Brot essen durften, weil die Gefahr bestand, dass etwas in die Atemwege gelangt (Aspiration).

Ich stelle mir diesen Zustand ganz schlimm vor, obwohl sie keinen Hunger verspüren, weil sie durch eine Sonde ernährt werden. Daher war es auch sehr schön mitzuerleben, wenn die Patienten nicht mehr auf Sondenkost angewiesen waren und endlich wieder etwas essen durften - selbst wenn es vorerst nur ein paar Löffel Wackelpudding waren.

Zeumer: Der geübte Umgang der Logopädinnen mit den Schluckpatienten hat mich beeindruckt. Alles sah völlig routiniert aus und jeder Handgriff saß - genau diese Routine fehlt mir noch.

Das Schlucken ist ja eine höchst komplexe Funktion, die an vielfältigen Stellen gestört sein kann. Welche Möglichkeiten hatten Sie als Praktikantin in der Befunderhebung, um einer möglichen Ursache auf die Spur zu kommen?


Kalis: Als erstes wurde bei jeder Diagnostik die Motorik von Mund und Gesicht (orofaziale Motorik) überprüft, darunter auch die Beweglichkeit von Lippen und Zunge. Dadurch konnte ich bereits feststellen, ob der Patient in diesen Bereichen eingeschränkt war und daraus schließen, inwieweit die Beeinträchtigungen einen Einfluss auf das Schlucken bzw. den Schluckvorgang hatte Zusätzlich wurde der Mundraum mit einer Taschenlampe und einem Spatel inspiziert und die Schutzreflexe getestet. Dazu gehört auch, den Würgreflex auszulösen und kräftig zu Husten. Diese Untersuchung gibt Aufschluss darüber, ob der Patient gute Schutzreflexe besitzt und im Falle eines Verschluckens die Nahrung abhusten kann oder der Hustenstoß gegebenenfalls nicht ausreichen kräftig genug ist, um Nahrung abzuhusten.

Das Schlucken mit Speichel und mit Wasser gehört ebenfalls zur Diagnostik. Hierbei konnte ich den im Unterricht gelernten Schluckkontrollgriff anwenden. Bewegt sich der Kehlkopf dabei mehr als ein Mal, ist das ein Zeichen dafür, dass der Patient nachschlucke muss, da die Nahrung noch nicht komplett von der Kehlkopfebene entfernt war. Aber auch eine verzögerte Schluckmotorik lässt sich so feststellen. Zur auditiven Kontrolle wird der Patient dazu aufgefordert, nach dem Schlucken ein „a“ zu halten. Das geschulte Ohr hört dabei, ob sich noch Reste der Nahrung auf den Stimmlippen befinden oder nicht. Hörte sich die Stimme bereits im „Normalzustand“ nass-brodelnd an, deutet das auf zu viel Speichel auf den Stimmlippen und damit auf eine Schluckstörung.

Zeumer
: Ich durfte im Rahmen der Befunderhebung die Mundhöhle des Patienten inspizieren, um zum Beispiel den Zustand und die Anzahl der vorhandenen Zähne zu sehen. Außerdem konnte ich Funktionstests von Lippen, Zunge und Gaumensegel durchführen um mögliche Einschränkungen in der orofazialen Beweglichkeit festzustellen oder eine Gaumensegel- oder Hypoglossusparese (Lähmung eines Hirnnervs) zu erkennen. Des Weiteren habe ich den Schluckkontrollgriff anwendet, der sehr viel Fingerspitzengefühl verlangt um mit den Fingerkuppen einzelne am Schlucken beteiligte Strukturen zu fühlen und unphysiologische Bewegungen oder Verzögerungen im gesamten Schluckvorgang zu ertasten.

Ich könnte mir vorstellen, dass diese Erfahrungen eine besondere Herausforderung für sie war.

Kalis
: Auf jeden Fall! Es ist natürlich anders, wenn man einen echten Patienten vor sich hat, der zusätzlich noch eine andere schwere Krankheit hat. Manche Patienten haben große Angst hat, weil sie von heute auf morgen einfach nicht mehr richtig schlucken können und sich ständig verschlucken. Während meines Praktikums habe ich mehrere Beratungen mitbekommen habe. Es ist sehr schwer, Patienten und deren Angehörige so einen komplexen Vorgang wie das Schlucken zu erklären. Daher bin ich sehr froh, mir ein paar Dingen abgucken konnte.

Zeumer: Ja, das stimmt. Wir haben zwar im Rahmen des Dysphagie-Unterrichts bereits all diese Untersuchungen gegenseitig an uns Schülern „ausprobiert“, aber wenn man dann vor dem Patienten steht ist das doch noch mal etwas anderes. Man ist aufgeregt und vorsichtig in der Durchführung und wird durch die Krankenhausumgebung zusätzlich mit vielen unterschiedlichen Reizen konfrontiert, zum Beispiel auf der Intensivstation.

Da müssen Sie ja nicht nur viel Theorie beherrschen, sondern die Befunderhebung im wahrsten Sinne des Wortes im Griff haben. Wie wurden Sie in der Ausbildung darauf vorbereitet?


Kalis: Wir haben im Unterricht die einzelnen Methoden zur Befunderhebung unter anderem im Rollenspiel durchgeführt. Im Unterricht kam mir das erst ein bisschen komisch vor, aber im Nachhinein bin froh, dass ich so viele Sachen schon mal ausprobieren konnte - vor allem noch nicht direkt am Patienten.

Zeumer: Innerhalb der Ausbildung haben wir neben theoretischen Unterrichtsinhalten auch praktische Übungen durchgeführt. Wir haben die verschiedenen Bestandteile der Befunderhebung an uns gegenseitig ausprobiert und so bereits die ersten Hemmungen überwinden können. Diese Verknüpfung von Theorie und Praxis empfinde ich als sehr hilfreich, wenn man das erste Mal vor einem Patienten steht und dort die Befunderhebung selber durchführt.

Können Sie sich vorstellen, die Dysphagietherapie nach dem Examen zu einem Ihrer Schwerpunkte zu machen?

Kalis: Ja, das könnte ich mir schon vorstellen. Denn gerade das Schlucken ist eine so grundlegende Funktion, die das Leben schwer beeinträchtigen kann.

Zeumer: Ja, das kann ich mir auch gut vorstellen. Allerdings kann ich generell sagen, dass ich die therapeutische Arbeit mit Erwachsenen sehr interessant finde und mir somit gut vorstellen könnte, meinen Schwerpunkt auf alle neurologischen Störungsbilder zu legen und nach dem Examen in einer Akutklinik zu arbeiten.

Es ist einfach ein schönes Gefühl, wenn man schwer betroffenen Patienten durch die logopädische Therapie ein Stück Lebensqualität zurückgeben kann.


Verena Knötel

Verena Knötel„Die Schule für Logopädie in Bochum schafft es, vor allem durch fachlich kompetente und menschlich interessierte Dozenten den Lernenden das für den Berufseinstieg notwendige Handwerkszeug mitzugeben und diese während der Ausbildung so zu betreuen, wie es der oder die Einzelne braucht.
Ich kann die Ausbildung an der Schule empfehlen, da hier sehr genau beobachtet wird und es am Ende mit dem Abschluss möglich ist, den gewünschten Beruf kompetent auszuüben.“

Vorbereitung auf das Praktikum

DIE SCHULE in Bochum bereitet ihre angehenden Logopäden auf externe Praktika vor. Um die Vorbereitung zielgenau an den Erfordernissen der Praktika und den Bedürfnissen der Schüler auszurichten, wird nach dem praktischen Einsatz eine Umfrage durchgeführt. Das Ergebnis: Alle Schüler fühlten sich auf das Praktikum gut vorbereitet, und zwar aus folgenden Gründen:

  • „Weil im Vorhinein alles so ausführlich besprochen wurde.“
  • „Weil wir im Unterricht viele Dinge angesprochen hatten, die ich in der Theorie also schon kannte.“
  • „Weil die Aufgaben klar aufgelistet wurden und ich die Tests für die Diagnostik beherrscht habe.“
  • „Weil ich jedes Testverfahren gut durchführen konnte und keine Schwierigkeiten aufgetaucht sind.“
  • „Weil ich gute Grundkenntnisse hatte und bei Bedarf auch meine Unterlagen gut benutzen konnte.“
  • „Weil ich schon nach wenigen Stunden die Kinder einschätzen konnte und sich meine Beobachtungen mit den Erfahrungen der Erzieherinnen gedeckt haben.“
  • „Weil ich mir bei der Durchführung und Auswertung sehr sicher war.“
  • „Weil das vorhandene Material ausführlich bearbeitet wurde.“
  • „Weil ich Kinder verschiedener Altersklassen in ihrer Sprachentwicklung vergleichen konnte.“
  • „Weil wir die Tests oft in der Schule gemacht und verschiedene Fälle durchgespielt haben.“
  • „Weil die Aufgabestellungen klar waren und wir vorher viel über das Praktikum gesprochen haben.“
  • „Weil wir die Prüfverfahren oft genug in der Schule durchgegangen sind und ausführlich besprochen haben.“