Schülerstimmen

Ein tiefer Einblick in die Therapeutenarbeit

Im Fach „Adaptive Verfahren“ erarbeiteten die angehenden Ergotherapeuten der ET 21 aus Koblenz in Gruppen selbstständig Verfahren zu Frühstücks-, Wasch- und Anziehtraining, Wohnraumanpassung, Hilfsmittelversorgung und -anpassung, Behördengänge, Sozial- und Einkaufstraining. Dazu formulierten sie ein Handout zu jedem Thema, das als spätere „Gebrauchsanweisung“ im Arbeitsleben dienen kann. Die Präsentation der Themen bestand aus einer theoretischen Darstellung mittels verschiedener Medien wie Filme und Fotos und einer anschließenden praktischen Durchführung. Dabei wurden unter anderem Fallbeispiele innerhalb von Rollenspielen durchgespielt.


Die Eindrücke und Erfahrungen

nach dem Frühstückstraining:

  • „Die praktische Durchführung war sehr interessant und lustig zugleich.“
  • „Man muss die Wünsche und Gewohnheiten des Klienten mit einbeziehen.“
  • „Man hat sich hilflos gefühlt und sehr von anderen abhängig."


nach dem Waschtraining

  • „Gar nicht so einfach, zu überlegen, wie die Reihenfolge eines Waschvorgangs ist.“
  • „Sehr intim, man muss viel Vertrauen haben und Nähe aushalten.“
  • „Es ist viel Geduld und Ausdauer nötig – sowohl beim Therapeuten als auch beim Klienten.“


nach dem Sozialtraining:

  • „Auf psychische Krankheiten reagieren Außenstehende viel ablehnender als auf so etwas Sichtbares wie Unterarmgehhilfen.“
  • „Man musste die Blicke der Leute ertragen“



Und das sagten die Schüler über das gesamte Projekt:

  • „Die praktische Durchführung gab einem die Möglichkeit, sowohl die Therapeutenrolle als auch die Klientenrolle zu erfahren.“
  • „Insgesamt sehr lehrreich und interessant – und hilfreich für die nächsten Praktika.“
  • „Sehr gute Erfahrungen die in Erinnerung bleiben.“
  • „Die Motivation und das Interesse wurden durch die intensive Projektarbeit gesteigert."
  • „Mir hat es gut gefallen, dass alles von Schülern für Schüler erarbeitet wurde. Dabei hat sich jede Gruppe sehr viel Mühe gegeben.“
  • „Gute Möglichkeit, die Therapeutenrolle „trocken“ zu üben.“
  • „Es fällt mir nun leichter nachzuvollziehen, wie viel Hilfe und Unterstützung der Klient benötigt.“
  • „Man lernte durch das Ausprobieren auch viel über sich.“
  • „Tolle, intensive Zeit.“