Die Schule für Berufe mit Zukunft   Die Schule für Berufe mit Zukunft

Altenpflege


Termin Beginn 01.09.2010 (in Vorbereitung), Einstieg noch bis 4 Wochen nach Kursbeginn möglich
Schulgeld schulgeldfrei
Förderung Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit möglich!


Was ist Altenpflege?


Altenpflege ist ein Beruf, der viel von Ihnen fordert, aber auch viel zurückgibt. Es ist eine sehr sinnerfüllende und gesellschaftlich wichtige Aufgabe: Sie verhelfen hilfsbedürftigen Menschen zu einem würdevollen und schönen Lebensabend. Dabei benötigen Sie nicht nur die Kenntnisse und Fertigkeiten, die zur Pflege und Betreuung alter Menschen qualifizieren – genauso wichtig ist eine verantwortungsbewusste Einstellung sowie eine achtende und wertschätzende Haltung den zu betreuenden Menschen gegenüber.

Altenpfleger betreuen mitunter auch schwer kranke und sterbende Menschen. Sie sind oft erster oder einziger Ansprechpartner in persönlichen und sozialen Angelegenheiten und entwickeln somit eine enge Bindung zu den betreuten Menschen. Zu den Aufgaben können auch die Anregung und Begleitung von Familien- und Nachbarschaftshilfe, die Förderung von sozialen Kontakten und eine sinnvolle Freizeitgestaltung gehören.

Das Aufgabengebiet der Altenpfleger entwickelt sich individuell auf der Grundlage der einzelnen Biografien älterer und alter Menschen. Aufgabe der Altenpflege ist es nicht, die Probleme der alten Menschen zu lösen, sondern sie bei der Bewältigung ihrer Probleme zu unterstützen. Dazu gehört der Beistand bei persönlichen Krisensituationen genauso wie Gesundheitsvorsorge und Beratung in alltagspraktischen Dingen, zum Beispiel in Ernährungs- und Rechtsfragen.


Was lerne ich in der Altenpflege-Ausbildung?


Die Ausbildung soll Sie zur selbstständigen, eigenverantwortlichen und ganzheitlichen Pflege befähigen. Dazu trägt das Lernfeld-Konzept bei: Die Unterrichtsinhalte werden nicht mehr über Fächer definiert, sondern über Lernfelder. In der Altenpflegeausbildung sind das unter anderem:

  • Pflege älterer und alter Menschen planen, dokumentieren und evaluieren
  • Menschen personen- und situationsbezogen pflegen
  • Anleiten, beraten und Gespräche führen
  • Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken
  • Lebenswelten und soziale Netzwerke alter Menschen beim altenpflegerischen Handeln berücksichtigen
  • Ältere und alte Menschen bei der Tagesgestaltung unterstützen
  • Berufliches Selbstverständnis entwickeln

Die Lernfelder ermöglichen einen fächerüber­greifenden Unterricht und berücksichtigen die konkreten beruflichen Aufgaben in der Alten­pflege.


Wie lange dauert die Altenpflege-Ausbildung?


Nach drei Jahren Ausbildungszeit legen Sie die Prüfung zur staatlich anerkannten Altenpflegerin bzw. zum staatlich anerkannten Altenpfleger ab.


Wie sind die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt?


Altenpflege ist ein Beruf mit Zukunft. Die vielfältigen Berufsaussichten werden vor allem dann deutlich, wenn man bedenkt, dass schon in wenigen Jahren rund ein Drittel unserer Bevölkerung ältere Menschen sein werden. Mit Ihrer Ausbildung sind Sie in der ambulanten und offenen Altenhilfe, in stationären und teilstationären Einrichtungen sowie in Beratungsstellen für ältere Menschen gefragt.

Nach zweijähriger Berufserfahrung als Altenpfleger besteht die Möglichkeit zur Selbstständigkeit oder Höherqualifizierung.


Gibt es Fördermöglichkeiten?


Eine Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit ist möglich, ein Bildungsgutschein kann beantragt werden.


 Welche Zugangsvoraussetzungen benötige ich?


Sie benötigen einen Realschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung. Sie können auch zugelassen werden, wenn Sie über einen Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung oder eine einjährige, fachbezogene Ausbildung (wie Altenpflegehilfe oder Krankenpflegehilfe) verfügen. Außerdem benötigen Sie einen praktischen Ausbildungsplatz. Darüber hinaus sollten Sie einigen Idealismus mitbringen, flexibel, einfühlsam und hilfsbereit sein und gut zuhören können. Voraussetzung ist auch, dass Sie sich für den Beruf gesundheitlich eignen.

Alle Bewerber, die keine staatliche Förderung (wie ARGE, Förderungen des Landkreises etc.) erhalten, müssen sich bis zum Ausbildungsbeginn einen Ausbildungsbetrieb suchen.


Wie bewerbe ich mich?


Bitte schicken Sie uns folgende Unterlagen zu:

  • Anschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf
  • 2 Passbilder
  • Bewerbungsbogen (können Sie sich rechts downloaden)
  • Kopie des Schulabschlusszeugnisses (oder des letzten Zeugnisses)
  • Kopien der Ausbildungszeugnisse (Gesellenbrief und Berufsschulzeugnis – wenn vorhanden)
  • Kopien der Arbeitszeugnisse (wenn vorhanden)

Wir bieten Ihnen ebenfalls die Möglichkeit, sich bei uns online zu bewerben. Bitte klicken Sie hierzu auf Online-Bewerbung.


Was entscheidet über meine Teilnahme an der Ausbildung?


Ihre Bewerbungsunterlagen und ein persönliches Gespräch geben uns die Möglichkeit, einen Gesamteindruck von Ihrer Eignung für die Ausbildung zu gewinnen.